Viele kunstinteressierte Gäste kamen zusammen, um gemeinsam mit den beiden Kunstschaffenden den Auftakt der Ausstellung zu feiern.
Schon die Einführung von Sabine Liesner machte deutlich, worum es an diesem Abend gehen sollte: um Licht, das sichtbar macht, um Wasser als Quelle des Lebens – und um Ton, jenes uralte Material, aus dem seit Jahrtausenden Gefäße, Figuren und Kulturen entstehen. Drei Elemente, die sich wie ein roter Faden durch die Arbeiten von Ingrid Pogacnik und Isidor Winkler ziehen.
Ingrid Pogacnik zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und experimentierfreudig Keramik sein kann. Ihre Werke greifen Lichtreflexe und Wasserbewegungen auf, spielen mit Oberflächen und Strukturen und laden dazu ein, Materialität neu zu entdecken.
Isidor Winkler hingegen hat sich – entgegen dem Trend zur Abstraktion – wieder dem Naturalistischen zugewandt. Seine Bilder öffnen den Blick für Landschaften und Stimmungen. Sie wollen berühren und Freude schenken.
Genau das war an diesem Abend spürbar: Viele Besucherinnen und Besucher nahmen sich Zeit, blieben vor einzelnen Arbeiten stehen, kamen ins Gespräch oder ließen die Eindrücke einfach auf sich wirken. Die Ausstellung wurde so zu einem Ort der Ruhe und des bewussten Sehens – ein wohltuender Gegenpol zur oft hektischen und von negativen Nachrichten geprägten Zeit.
„Licht.Wasser.Ton“ zeigt, wie viel Schönheit in den einfachen Dingen steckt.
Die Ausstellung ist bis zum 26.03.2026 nach tefonischer Vereinbarung geöffnet – ein Besuch lohnt sich.
Text und Bilder: Sabine Liesner














