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Schon lange überfällig!

Tobias Haberl las letzten Dienstag aus seinem Buch „Unter Heiden. Warum ich trotzdem Christ bleibe“.


Mit einer simplen Stofftasche, seiner Brille und seinem Handy reiste der 50-jährige Autor und Journalist Tobias Haberl aus München an. Gleich zu Beginn der Lesung stellte er klar, dass er nicht dem „inneren Kreis der Kirche“ angehöre. Er glaube, dass genau das sein Buch so erfolgreich mache. Seit Erscheinen des Buches habe er mehr als 130 Lesungen im DACH-Raum absolviert und sei begeistert über die hohe Resonanz, denn er habe seinen Glauben nie an die große Glocke gehängt. Sein Publikum reiche, wie es selbst sagt, von Nichtgläubigen, über Menschen, die ihren Glauben verloren hätten, ohne es zu merken, bis hin zu Menschen, die Gott ihr ganzes Leben lang die Treue halten wollen und werden.

Er las drei Passagen aus seinem Buch und nahm die Teilnehmenden damit in das breite Spektrum seiner frühen Kindheit bis zu seinen jetzigen Zweifeln mit. Die Stimmen aus dem Publikum waren voller Dankbarkeit für den Mut, einmal auf diese Weise über den Glauben zu schreiben. Der Autor habe den Nerv getroffen und ein solches Buch sei schon lange überfällig. Tobias Haberl betonte, er sei ein ganz normaler gläubiger Katholik, dem es am wichtigsten sei, Christus nachzufolgen und mit ihm befreundet zu sein. Zum Abschluss meinte er: „Mein Glaube ist nicht die Flucht aus der Realität, er ist für mich der Weg dorthin.“

Text: Petra Brandl

© Herwig Ortner
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