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Kennen wir uns, sind wir verwandt?

Die eigene Familie erforschen und neu denken...

 

Die Erforschung von Verwandtschaftsverhältnissen ist laut Frau Dr. Nadja Neuner-Schatz so populär wie nie zuvor. Unsere Vorstellungen von Verwandtschaft und Nähe sind vielfältig und wandelbar. Dieses breite Spektrum sozialer Beziehungen basiert nicht immer auf Recht und Eigentum, sondern häufig auf individuellen Verwandtschaftskonzepten. Ich als Sohn, ich als Tochter und das Gefühl, dazuzugehören.

In ihrem Vortrag, der in Kooperation mit der Universität Innsbruck stattfand, hielt die Referentin weiters fest, dass genealogisches Wissen ein möglicher Schlüssel zur Vergangenheit ist. In ihren Darstellungen ging sie weit in die Geschichte der Geburten-, Tauf-, Trau- und Totenbücher zurück.

Von der Freundin bis zum Vetter, von Patchwork-Familien bis zu gewählten Gemeinschaften – der Abend zeigte, dass die Familie, wie viele von uns sie kennen, längst kein feststehendes Konzept mehr ist. Traditionelle Verwandtschaftsverhältnisse verlieren nicht an Bedeutung, sie teilen sich den Platz jedoch mit neuen Formen des Zusammenlebens.

Die Teilnehmenden brachten eigene Erfahrungen ein und diskutierten, was Familie heute bedeutet – ob biologisch, rechtlich oder emotional. Ein Fazit des Abends lautete: Familie ist, was wir daraus machen.

 

Text: Petra Brandl

Frau Dr. Nadja Neuner-Schatz am Beginn ihres Vortrags. © Brandl
Genealogisches Wissen ist so populär wie nie © Brandl
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